Tarifvertrag groß und außenhandel lohngruppen 2020

Die acht Gehaltspläne für zwei Kategorien des OLD-Gehaltssystems wurden auf einen einheitlichen Gehaltsplan reduziert, der für alle Beschäftigten im Handelssektor in ganz Österreich gilt. Die sechs ehemaligen Beschäftigungsgruppen wurden auf acht (A bis H) aufgestockt, die allgemeiner und abstrakter formuliert sind. Das Anfangsgehalt wurde angehoben, und als Ausgleich wurde die Einkommenskurve abgeflacht. Heute gibt es nur noch fünf Gehaltsstufen (außer in den Beschäftigungsgruppen A und B), so daß innerhalb einer bestimmten Beschäftigungsgruppe nach drei, sechs, neun bzw. zwölf Jahren nicht mehr als vier schrittweise Schritte möglich sind. Zur besseren Orientierung wurde jeder Beschäftigungsgruppe beispielhafte Referenzfunktionen (typische Tätigkeiten) auf Basis von sieben Arbeitsbereichen (Beschaffung, Vertrieb & Vertrieb, Kauf- & Verwaltungsdienstleistungen, Marketing & Kommunikation, Logistik, technischer Service, IT) zugewiesen. Das letzte Kriterium für die Einstufung ist jedoch die Beschreibung der Beschäftigungsgruppe mit Abgrenzungen nach dem Vorbild autonomer Arbeit, Verantwortlichkeiten, Genehmigungen, sozialer Kompetenzen, technischem Know-how und Qualifikationsanforderungen. Während der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union die Autonomie der Sozialpartner anerkennt, insbesondere in Bezug auf Lohnverhandlungen, übt die EU-Politik dennoch einen erheblichen Einfluss auf die Tarifverhandlungen und das umfassendere System der Arbeitsbeziehungen aus. Ein Beispiel sind die länderspezifischen Empfehlungen (CSR) im Rahmen des Europäischen Semesters, die sich mit Themen wie der Anpassung der Lohnentwicklung an die Produktivität, der Festlegung von Mindestlöhnen und den Lohnindexierungssystemen befasst haben. Ganz allgemein finden Tarifverhandlungen in einem Rahmen statt, der zum Teil in den EU-Rechtsvorschriften festgelegt ist, einschließlich Bestimmungen über gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit und die Anforderungen der Arbeitszeitrichtlinie und der damit zusammenhängenden Rechtsvorschriften.

Die Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen kann aber auch durch Gesetze (z.B. Bundesrechenzentrum GmbH – Das Bundesrechenzentrum) festgelegt werden. Die Bundesschlichtungsstelle ist für die Tarifsatzung zuständig. Wenn eine Satzung geschaffen werden soll, muss eine Vertragspartei einen entsprechenden Antrag bei der Bundesschlichtungsstelle stellen. Die Absicht der Tarifverträge ist es, Mindestlöhne und Mindeststandards sowie andere wichtige Arbeitsbedingungen ohne Beteiligung des Staates zu gewährleisten. Mit der Richtlinie soll sichergestellt werden, dass Arbeitgeber, die nicht tarifvertraglich versichert sind, ihren Arbeitnehmern die gleichen Löhne und Arbeitsbedingungen gewähren, wie sie im Tarifvertrag festgelegt wären. Es werden Tarifverträge zwischen Vertretern des Arbeitgebers und den Arbeitnehmern geschlossen, die in der Lage sind, solche Vereinbarungen zu schließen. Neben dem Mindestlohn regeln sie auch andere wesentliche arbeitsrechtliche Bestimmungen (wie Lohnregelungen, flexible Arbeitszeiten und Beendigung des Arbeitsverhältnisses usw.). Darüber hinaus kann die Bundesschlichtungsstelle im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz auch offiziell die Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen freiwilliger Berufsverbände von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und bestimmten anderen Verbänden anerkennen. Eurofound erstellt außerdem einen halbjährlichen Bericht über die wichtigsten Entwicklungen in der Arbeitszeit in der EU und in Norwegen auf der Grundlage nationaler Berichterstattung. Sie gibt einen allgemeinen Überblick über den aktuellen Stand der Arbeitszeit als Folge von Tarifverhandlungen und ergänzt die Datenbank über Löhne, Arbeitszeiten und Tarifstreitigkeiten.

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